Die Westfälischen Meisterschaften in der Leichtathletik stellen insbesondere für die jüngeren Athleten immer ein besonderes Highlight dar.  Die Sportstätten sind größer und professioneller und die Leistungsdichte unter den Athleten ist deutlich höher. Hundertstel Sekunden entscheiden bisweilen über Sieg und Niederlage.

Mit einer guten Mischung aus Respekt und Vorfreude reisten vier Athletinnen der Lauf-Gemeinschaft am vergangenen Sonntag nach Paderborn, um sich mit den Besten ihres Jahrgangs (U14) zu messen.

Schon bei der ersten Disziplin, dem 60 m Sprint, wurde deutlich, dass das Teilnehmerfeld sehr stark und auch ausgeglichen war. Josie Waltermann stieg hier als erste in den Ring. Mit einer guten Zeit von 9,04 s konnte sie sich in ihrem Vorlauf für die Finalläufe qualifizieren. Dort lief sie ebenso 9,04 s und erreichte damit einen 11. Platz im gesamten Teilnehmerfeld.  Sofia Hense blieb mit 9,12 s nicht viel dahinter. Dennoch reichte diese Zeit aufgrund des starken Feldes nicht für den Finaleinzug. Noch knapper war es dann bei Sarah Witt. Sie sprintete in ihrer Altersklasse die 60 m in 8,81 s (persönliche Bestleistung) und verpasste letztendlich die Finalläufe um eine Hundertstel.

Im Hochsprung der Altersklasse W12 sahen die Zuschauer dann einen packenden Wettkampf. Josie Waltermann fand in diesem Wettbewerb schnell ihren Rhythmus und übersprang die ersten Höhen jeweils im ersten Versuch. Bei 1,42 m und persönlicher Bestleistung benötigte sie zum ersten Mal einen zweiten Versuch. Bei der Höhe von 1,45 m scheiterte sie leider dreimal denkbar knapp. Am Ende blieb ihr aber immerhin ein hervorragender 3. Platz.

Im anschließenden Weitsprung überzeugte sie mit einer Weite von 4,33 m ein weiteres Mal und erarbeitete sich damit einen guten 4. Platz. Mit einer guten Weite von 4,21 m, aber dennoch nicht ganz zufrieden, beendete Sarah Witt ihren Wettkampf auf Platz 10.

Abschließend ging noch Emilia Peters über die 800 m an den Start. Sie merkte schnell, dass sie aufgrund einer Erkältung nicht bei 100 % war und entschied sich nach 400 m das Rennen abzubrechen. Sie wird wie alle anderen auch in diesem Jahr noch weitere Möglichkeiten bekommen, sich auf diesem Niveau mit den anderen Sportlerinnen zu messen.