Am Sonntagmorgen um 9 Uhr fiel vor dem Schloss in Münster der Startschuss des inzwischen 23. Münster Marathon. Rund 4000 Marathonläufer/innen, darunter zehn von der Laufgemeinschaft Emsdetten, hatten gemeldet. Seitens der LGE gab es keine Ausfälle. Alle zehn kamen nach 42,195 Kilometer unter dem Beifall der zahlreichen Zuschauer ins Ziel. Bei kraftraubenden Windverhältnissen und Temperaturen die von 18 Grad beim Start auf für die Athleten angenehme 15 Grad am Nachmittag fielen, erreichten 3114 Marathonläufer (766 Frauen / 2348 Männer) das Ziel auf dem Prinzipalmarkt. Beherrscht wurde der Marathonlauf auch in diesem Jahr wieder von kenianischen Läufern, die die ersten fünf Plätze belegten. Den vor zwei Jahren gelaufenen Streckenrekord des Kenianers Charles Muneria verfehlte sein Landsmann und Sieger 2025 Samuel Kiplimo Naibei mit 2:09:20 Stunden lediglich um 14 Sekunden. Das Verfehlen eines neuen Streckenrekordes erklärte er mit den ab Kilometer 30 störenden Windverhältnissen.
Bei den Frauen siegte Aberash Fayesa aus Äthiopien in 2:29:21 Stunden vor zwei kenianischen Athletinnen. Der wie im letzten Jahr schnellste deutsche Läufer Manuel Kruse von der Running Crew Münster wurde mit 2:23:53 Stunden Neunter. Die schnellste deutsche Frau, Maria Elisa Legelli, belegte mit 2:40:39 Stunden den vierten Platz in der Gesamtwertung der Frauen.
Die zehn gestarteten Athleten der Laufgemeinschaft konnten trotz der kraftraubenden Windverhältnisse den Marathonlauf erfolgreich bewältigen. Von den vier LGE Athleten die zuvor schon 22 Mal in Münster gefinisht hatten waren Karl Heisterkamp und Helmut Thünemann am Start. Beide finishten jeweils zum mittlerweile 23. Mal erfolgreich beim Münster Marathon. Hannah Arlom und Stephanie Pietrunko gestalteten ihr Marathondebüt erfolgreich, wobei Hannah Arlom schon über Erfahrungen auf der Langstrecke (Marathon im Rahmen eines Triathlon) verfügte. Hannah konnte ihr selbst gestecktes Ziel, unter drei Stunden zu finishen, verwirklichen.
Schnellster der LG Emsdetten war Steffen Schoenhut. Er finishte nach ausgezeichneten 2:54:55 Stunden als 51. der Gesamtwertung der Männer. In seiner AK M 40 wurde er Sechster. Nach 1:28.39 Stunden hatte er die Halbmarathonmarke in Nienberge passiert. Für die zweite Hälfte benötigte er nur 1:26:16 Stunden. Hannah Arlom folgte mit hervorragenden 2:59:39 Stunden als 11. Frau, wobei sie sich im Verlauf des Wettkampfes von Platz 15 auf 11 vorarbeitete. Bis Kilometer 30 lief sie dabei gemeinsam mit Steffen Schoenhut. Auf Grund von Übelkeit konnte sie die Pace nicht mehr halten und lief alleine weiter. Auf den letzten Kilometern ging es ihr wieder besser und sie lief nun erfolgreich gegen die Zeit. In der AK W 35 stand Hannah später bei der Siegerehrung als Zweitplatzierte auf dem Podest. Diese Platzierung hatte sie bereits an der Halbmarathonmarke, die sie nach 1:28:39 Stunden erreichte, übernommen. Die zweite Hälfte war zwar etwas langsamer, aber das angepeilte Ziel unter drei Stunden zu bleiben konnte sie in die Tat umsetzen.
Markus Löckemann bewältigte seinen 20. Münster Marathon in sehr guten 3:26:31 Stunden. Die Halbmarathonmarke in Nienberge hatte er bereits nach 1:38:35 Stunden passiert. In der Gesamtwertung der Männer platzierte sich Markus Löckemann als 386. weit vorne. In der AK M 50 belegte er Platz 27. Henrik Austrup erreichte die Halbmarathonmarke nach 1:43:01 Stunden und finishte schließlich nach 3:29:00 Stunden unter der 3:30-Stunden-Marke. Neben Platz 15. in der AK M 55 belegte er Rang 463 in der Gesamtwertung der Männer. Helmut Thünemann blieb bei seiner 23. erfolgreichen Teilnahme in Münster und bei seinem insgesamt 56. Marathonlauf mit 3:59:48 Stunden knapp unter der Vier-Stunden-Marke. Neben dem priorisierten ankommen hatte er auch das unterbieten eben dieser Vier-Stunden-Marke anvisiert Die Halbmarathonmarke ließ er nach 1:56:21 Stunden hinter sich. In der AK M 65 sicherte er sich als Sechster einen einstelligen Platz. In der Gesamtwertung der Männer belegte er Rang 1267. In der Teamwertung sicherten sich Markus Löckemann, Henrik Austrup und Helmut Thünemann mit 10:55:19 Stunden den 25. Platz. Michael Kamann und Hendrik Pleimann verfehlten die Vier-Stunden-Marke jeweils nur knapp. Ob es am heftigen Wind lag? Michael Kamann erreichte die Halbmarathonmarke nach 1:57:11 Stunden. Nach 4:01:20 Stunden lief er über den roten Teppich ins Ziel vor dem Rathaus. Damit belegte er den 86. Platz in der AK M 50 und den 1301. Platz in der Gesamtwertung. Hendrik Pleimann folgte bei seinem erst zweiten Marathonlauf mit 4:02:41 Stunden. Die Zwischenzeit nach der Hälfte der Distanz betrug 1:57:17 Stunden. In der Ergebnisliste ist er als 1331. der Gesamtwertung und 121. der AK M 45 gelistet. Stephanie Pietrunko gestaltete ihr Marathondebüt erfolgreich. Nach 4:08:52 Stunden überquerte sie die Ziellinie vor dem Rathaus, wobei sie die Halbmarathonmarke nach 2:05:07 Stunden hinter sich gelassen hatte. Platz 322 in der Gesamtwertung der Frauen und Rang 125 in der Hauptklasse sind respektabel. Jürgen Hemesath unterstützte den Veranstalter auch in diesem Jahr als Brems- und Zugläufer. Kurzfristig ergab sich, dass er nicht die 4:15 Stunden Gruppe sondern die 4:30 Stunden Gruppe übernahm. Seinen Plan für die vorgegebene Zeit musste er dementsprechend ändern, hielt diese aber wieder einmal exakt ein. Nach 4:28:01 Stunden brachte er seine Gruppe ins Ziel. Die Halbmarathonmarke passierte er nach 2:11:23 Stunden. Damit kam er als 1804. der Gesamtwertung der Männer und als 117. der AK M 50 in die Wertung. Das zweite LGE Team mit Michael Kamann, Hendrik Pleimann und Jürgen Hemesath belegte mit 12:32:02 Stunden den 52. Platz unter 67 Teams. Karl Heisterkamp absolvierte seinen 23. Münster-Marathon in beachtlichen 5:39:57 Stunden erfolgreich. Bereits nach 2:34:29 Stunden hatte er die Halbmarathonmarke erreicht. Der mit 80 Jahren älteste Marathonläufer der LGE siegte in der AK M 80 und belegte den 2317. Platz in der Gesamtwertung der Männer, Insgesamt war es sein 61. erfolgreicher Marathonlauf.
Zum vierten Mal wurde im Rahmen des Münster-Marathon ein Wettkampf über die Distanz von 28 Kilometer angeboten. Das Teilnehmerfeld wurde in diesem Jahr auf 600 Athleten beschränkt und war mit 613 Athleten schon lange im Voraus ausgebucht. Seitens der Laufgemeinschaft Emsdetten gingen um 10:15 Uhr Nicole Kloppenborg, Silke Schmedding, Johanna Lutum-Holz und Thomas Dolscheid an den Start. Der Start erfolgte in Höhe Kilometer 14,2 der Marathonstrecke vor dem Franz–Hitze-Haus auf dem Kardinal-von-Galen-Ring. Gelaufen wurden die letzten zwei Drittel der Marathondistanz.
Thomas Dolscheid war schnellster der LGE. Nach guten 2:29:26 Stunden kam er als 85. der Gesamtwertung der Männer ins Ziel. Nicole Kloppenborg finishte als 84. der Gesamtwertung der Frauen nach 2:44:31 Stunden. Silke Schmedding überquerte nach 2:59:16 Stunden die Ziellinie und blieb damit knapp unter der Drei-Stunden-Marke. Das reichte für den 166. Platz in der Gesamtwertung der Frauen. Johanna Lutum-Holz finishte nach 3:04:04 Stunden als 189. der Gesamtwertung der Frauen. Insgesamt 485 Athleten (242 Frauen / 243 Männer) bestritten diesen Wettkampf erfolgreich. hth
Am 13. September 2026 folgt der 24. Münster Marathon. hth











































