Am hochsommerlichen letzten Wochenende im Juni beteiligte sich Vinzenz Brümmer von der Laufgemeinschaft Emsdetten am Montafon Marathon in Österreich. Der Start erfolgte am Samstagmorgen bereits um acht Uhr. Im Verlauf des Wettkampfes stiegen die Temperaturen auf mehr als 35 Grad an.

Bereits Ende des 18. Jahrhunderts wurde die Route über das Silbertaler Winterjöchle als Verbindung zwischen Vorarlberg und Tirol genutzt. Die 42,195 Kilometer in traumhafter Kulisse verlaufen ab dem Start in Silbertal fernab von Autostraßen über Forst- und Wanderwege bis nach St. Anton am Arlberg. Auf die Teilnehmer warteten im Ziel begeisterte Zuschauer. Nach dem Start beim Feuerwehrhaus in Silbertal und einer Dorfrunde führte die Strecke vorbei an der Almhütte Fellimännle, der Alpe Gafluna und weiter bis zur Alpe Fresch. Am Langsee wurde die wohl schönste Grenze zwischen Vorarlberg und Tirol überquert, bevor sich das weite Verwalltal öffnete. Hier hieß es noch einmal Kräfte sammeln – der letzte Anstieg über den Sattelwaldweg verlangte Konzentration und Ausdauer, bevor im Ziel in St. Anton am Arlberg ein stimmungsvoller Empfang auf die Athleten wartete. Der höchste Punkt der Laufstrecke befand sich in 1955 Meter Höhe, der tiefste auf 828 Meter. Insgesamt waren 1500 Höhenmeter bergauf und 1062 Höhenmeter bergab zu laufen. Auf Grund der Hitze wurde die Laufstrecke um rund drei Kilometer verkürzt, so dass letztendlich rund 39 Kilometer zu bewältigen waren. Außerdem wurde die Anzahl der Versorgungsstände erhöht.

Nach 6:07:03 Stunden überquerte Vinzenz Brümmer als 131. Von 162 Finishern in der Gesamtwertung der Männer die Ziellinie In seiner Altersklasse M 70 stand er bei der Siegerehrung als Drittplatzierter auf dem Podest.  hth