Langdistanzpremiere von Dirk Terhorst beim Ostseeman 2019

am 04.08. bin ich bei meiner ersten Triathlon-Langdistanz gestartet, dem Ostseeman in Glücksburg.

Bereits am Freitag angekommen stand zunächst eine Streckenbesichtgung mit Anke und ihren Freunden an. Die kannten die zum Vorjahr leicht veränderte Radstrecke bereits. Mensch, was sind das viele Hügel hier an der Ostsee! Danach in Ruhe die Startunterlagen abholen und zur Pasta-Party im Yachtclub. Am Samstagwar ich zum Neotest und habe mir das Wasser und seine Bewohner angesehen. Berührungen mit Quallen sind schon etwas komisch und man muss sich dran gewöhnen. Dann mussten die Wechselbeutel und das Rad abgegeben werden. Man hab ich die verschiedenen Beutel oft kontrolliert und neu sortiert! Abends mit Hannah, Guido und Marita noch einmal zum Carboloading und früh in die Jugendherberge.

Am Sonntag gegen 4:30 ging mein Wecker in der Jugendherberge in Flensburg. Schnell etwas Essen und dann ab zur Tanke die ich mir am Vortag schon ausgesucht hatte, einen Kaffee trinken! Dann wollte ich Richtung Glücksburg weiter und fand unterwegs noch zwei nette Triathletinnen die trampenderweise zum Triathlon wollten. Die habe ich natürlich direkt mitgenommen. Vor Ort angekommen musste der letzte Wechselbeutel abgegeben werden, Neo anziehen und ab zum Schwimmstart, meiner war um 7:00. Hannah und Guido sind auf der MD um 7.20 gestartet. Nach einer etwas längeren Ansprache und dem Abspielen der Nationalhymnen ging es pünktlich los. Massenstart am Strand von Glücksburg. Nun gals es einen rechteckigen Kurs zwei mal abzuschwimmen, insgesamt 3,8km. Ich konnte mich recht früh freischwimmen und ab der zweiten Boje problemlos schwimmen. Plötzlich brannte meine re. Gesichtshäfte und die Nase, Sch.. Feuerqualle, hab das Vieh nicht mal gesehen . Zum Ende der zweiten Runde wurde das Wasser etwas unruhiger und ich bin auf die langsameren MD-Starter aufgeschwommen, das war etwas störend aber ok. Nach 1.08.16 war meine Lieblngsdisziplin leider schon beendet. Also raus aus dem Wasser, Beutel finden und umziehen. Ich sitze im Wechselzelt und schaue nach links, sitzt die Anke direkt neben mir, klar bei insgesamt 1600 Startern!

Umziehen, Rad suchen und los auf den hügeligen Rundkurs (6 Runden a 30km). Die erste Runde war tierisch voll, LD und MD Starter waren mehr oder weniger alle gleichzeitig aus dem Wasser gekomen und die Strecke tierisch voll. Ich fand die Strecke auch recht eng und an einigen Stellen auch schlecht ausgeschildert. Insgesamt waren auch etliche Unfälle zu beklagen. Leider hat es auch den Guido erwischt. Wie oben schon erwähnt hatte es der Kurs echt in sich, dauernd ging es rauf oder runter. An vielen Stellen waren aber Zuschauier und kleine Partyzonen die einem die Fahrt kurzweilig gestalteten. Zum Ende der Runde war mitten in Glücksburg ein hotspot mit Bernhard Vogel als Moderator, den ich vom DUT kenne. Danke Bernhard für deine Extraportionen Motivation, die haben mir echt gut getan. Mit zunehmender Dauer wurde die Strecke auch zusehends leerer . Ich war mit meiner Leistung super zufrieden. Nach 6.22.42 war ich fertig und hatte das erste mal 180km nonstop gefahren. Jetzt nur noch n Marathönchen laufen. Im Vorfeld hatte ich immer getönt, „wenn ich das Radfahren überlebe, finishe ich auch“. Nun galt es 5 Runden a 8,irgendwas an km zu drehen. Die Laufstrecke hatte ich mir vorher nicht angesehen, Scheiße auch die war voller Anstiege und es ging regelmäßig bergauf oder bergab. die ersten 15km waren super, der Tom lief auf mich auf, aber ich habe ihn lieber ziehen lassen, der war mir zu flott! Dann meldete sich aber mein re. Oberschenkel und dann das re. Knie, erst abwechselnd und dann zusammen. also war stop and go angesagt. Gehen, antraben, laufen, repeat. Dank an die ganzen Leute von Marathon Steinfurt (Tom, Elke, Karsten, …) für das Anfeuern an der Laufstrecke Das ging so bis zur 4. Runde, dann war Schluss. Die letzte Runde konnte ich nur noch zügig gehen. Hier habe ich aber so viele nette Leidensgenossen gefunden, dass die Runde schon etwas amüsantes hatte. Ich habe mich von den meisten Streckenposten und Zuschauern in Ruhe und persönlich verabschiedet. Auf dieser Runde hat mich der Ronny dann doch noch überholt Also bin ich nach 5.01.54 reiner Laufzeit irgendwann in den Zielkanal eingebogen und hab das Ding nach insgesamt 12.42.36 gefinisht. Im Ziel erst mal etwas trinken, essen, trinken (kühles Flens ist doch echt lecker!). Dann mit Ronny und Bernhard anstoßen. Nach dem Duschen und abholen meiner ganzen Brocken ging es wieder zum Zieleinlauf, die noch eintrudelnden Athleten anfeuern. Hier traf ich auch die beiden Mädels wieder, die ich morgens mitgenommen hatte. Im Anschluss an das Feuerwerk waren Ronny und ich noch bei der Siegerehrung.

Mensch war das n langer Tag! aber geil war er

Danach habe ich noch eine Woche Urlaub in St. Peter Ording gemacht, die hatte ich mir auch verdie

nt.