Am Sonntagvormittag um 9 Uhr, erfolgte der Startschuss des 19. Münster Marathonlaufes, der in diesem Jahr unter dem Motto „Deine Best(e) Zeit“ stand. Knapp 2300 Marathonläufer/innen aus 26 Nationen hatten gemeldet. Bei idealen Bedingungen mit Temperaturen von 15 Grad beim Start und 20 Grad am Nachmittag erreichten 1468 Marathonläufer (264 Frauen / 1204 Männer) das Ziel auf dem Prinzipalmarkt. Beherrscht wurde der Marathonlauf natürlich wieder von kenianischen Läufern und Läuferinnen. Die Internationale Spitze war aber nicht so stark besetzt wie in der Vergangenheit, denn in diesem Jahr wurden keine Antrittsgelder für Spitzenläufer gezahlt. Der im Jahr 2018 aufgestellte Streckenrekord bei den Männern von 2:09:27 Stunden wurde nicht verbessert. Hohe Hygiene Richtlinien (3G) waren vorgegeben und wurden kontrolliert. Maskenpflicht herrschte im Start- und Zielbereich. Selbst auf dem ersten Teilstück vom Start am Schlossplatz bis zum Paulinum waren Masken zu tragen.

Es siegte Samuel Lomoi aus Kenia in 2:12:14 Stunden vor seinem Landsmann Francis Cheruiyot. Der schnellste deutsche Läufer war nun schon zum siebten Mal Elias Sansar von der LG Lage Detmold, der in diesem Jahr Dritter gesamt wurde. Die schnellste deutsche Frau, Johanna Rellensmann von den Laufsportfreunden Münster, belegte den dritten Platz in der Gesamtwertung der Frauen. Hier gab es ebenfalls einen kenianischen Doppelsieg. Es siegte Monica Cheruto mit 2:35:17 Stunden vor Sophy Jepchirchir

Positiv aus Emsdettener Sicht ist, dass 14 der gestarteten 15 Athleten der Laufgemeinschaft den Marathonlauf erfolgreich beendeten. Nur Maik Lagemann stieg vorzeitig aus. Karl Heisterkamp, Thomas Müllmann, Klaus-Dieter Felmet und Helmut Thünemann bewältigten den Münster Marathon nun schon zum 19. Mal erfolgreich. Karl Heisterkamp konnte sich als Dritter der AK M 75 einen Platz auf dem Podest sichern. Hendrik Pleimann feierte ein gelungenes Marathondebüt.

Schnellster der LG Emsdetten war Markus Löckemann bei seiner inzwischen 16. erfolgreichen Teilnahme am Münster-Marathon mit 3:18:17 Stunden. Die Halbmarathonmarke hatte er bereits nach 1:31:17 Stunden passiert. In der Gesamtwertung der Männer platzierte sich Markus Löckemann als 128. weit vorne. In der AK M 45 belegte er Platz 19.

Auch Hans Tillack zog es in diesem Jahr nach Münster. Er hat inzwischen 18 Marathonläufe auf dem Konto und eine dementsprechende Erfahrung. Hans Tillack ging den Wettkampf verhalten an und passierte die Halbmarathonmarke nach 1:44:51 Stunden. Auf der zweiten Hälfte konnte er sin Tempo fast halten und finishte schließlich nach guten 3:33:31 Stunden. Das reichte für den neunten Platz in der AK M 60 und den 267. Platz in der Gesamtwertung der Männer.

Helmut Thünemann benötigte bei seiner 19. erfolgreichen Teilnahme in Münster und bei seinem nunmehr 52. Marathon insgesamt 3:38:05 Stunden. Die Halbmarathonmarke ließ er fast zeitgleich mit Hans Tillack nach 1:44:54 Stunden hinter sich. Als Zehnter der AK M 60 und 316. der Gesamtwertung der Männer erreichte er eine akzeptable Platzierung.

Für Daniel Lüttkemöller war es der insgesamt vierte Marathonlauf. Erstmals ging er in Münster an den Start und unterbot mit 3:43:09 Stunden deutlich die Marke von 3:45 Stunden. Bis zur Halbmarathonmarke in Nienberge hatte er mit 1:45:05 Stunden eine gute Zwischenzeit vorgelegt. Daniel Lüttkemöller belegte schließlich Platz 365 in der Gesamtwertung der Männer und Platz 66. in der AK M 35.

Hendrik Pleimann absolvierte seinen ersten Marathonlauf. Bei seinem erfolgreichen Marathondebüt passierte er die Halbmarathonmarke nach 1:50:44 Minuten und blieb schließlich mit 3:52:41 Stunden deutlich unter der Vier-Stunden-Marke. Seine Platzierung als 503. der Gesamtwertung der Männer und als 73. der AK M 40 waren nebensächlich.

Jürgen Hemesath hatte sich dem Veranstalter in diesem Jahr erneut als Brems- und Zugläufer der vier Stunden Gruppe zur Verfügung gestellt. Seine vorgegebene Zeit hielt er nicht ganz ein. Nach 4:00:46 Stunden brachte er die Nachzügler seiner Gruppe ins Ziel. Die Halbmarathonmarke passierte er planmäßig nach 1:58:55 Stunden. Damit kam er als 641. der Gesamtwertung der Männer und als 93. der AK M 45 in die Wertung.

Thomas Müllmann setzte seine Marathonserie erfolgreich fort. Er bewältigte zum 19. Mal den Münster Marathon (insgesamt ist es sein 20. Marathon) und finishte nach 4:01:35 Stunden. Seine vor zwei Jahren gelaufene Zeit verbesserte er um 21:54 Minuten. Die Halbmarathonmarke ließ er nach 2:00:15 Stunden hinter sich. Auf der zweiten Hälfte verlor er nur 1:05 Minuten und lief damit fast eine identische Zeit. In der Ergebnisliste wurde Thomas Müllmann auf Rang 647 in der Gesamtwertung der Männer und auf Rang 42 in seiner AK M 55 geführt.

Oliver Breuer  erreichte als 732. der Gesamtwertung der Männer und als 48. der AK M 55 das Ziel auf dem Prinzipalmarkt. Er finishte nach 4:09:49 Stunden. Die Halbmarathonmarke hatte er nach 2:05:27 Stunden erreicht. Auf dem zweiten Abschnitt konnte er noch etwas zulegen.

Judith Krimphove bewältigte die erste Hälfte des Marathons in 1:59:33 Stunden. Im zweiten Abschnitt ließ sie ein wenig nach und finishte schließlich nach 4:16:51 Stunden als 130. in der Wertung der Frauen. In ihrer AK W 40 belegte sie Platz 16.

LGE Athlet Jochen Lettang passierte die Halbmarathonmarke nach 2:09:18 Stunden. Die gesamte Distanz absolvierte er in 4:38:30 Stunden erfolgreich. Er wurde 1031. der Gesamtwertung der Männer und 142. in der AK M35.

Karl Heisterkamp bewältigte seinen 19. Münster-Marathon in sehr guten 4:52:51 Stunden. Die erste Hälfte hatte er in 2:20:20 Stunden absolviert. Karl Heisterkamp sicherte sich als Dritter der AK M 75 einen Platz auf dem Podest. Der älteste Marathonläufer der LGE belegte in der Gesamtwertung der Männer den 1312. Platz.

Paul Venker hatte die Hälfte der Distanz nach 2:19:45 Stunden bewältigt und überquerte schließlich bei seiner siebzehnten Teilnahme in Münster nach 4:57:27 Stunden noch unter der Fünf-Stunden-Marke als 1108. der Gesamtwertung der Männer die Ziellinie. In der AK M 70 reichte das für Platz elf. Die Marathongesamtbilanz von Paul Venker weist nun schon 76 Läufe auf.

Mit knappem Abstand folgte Michael Krühler der an der Halbmarathonmarke mit 2:15:06 Stunden noch deutlich vor Paul Venker lag. Auf der zweiten Hälfte verlor er aber viel Zeit und überquerte daher erst nach 4:59:56 Stunden, als 1119. der Gesamtwertung der Männer und als 57. der AK M 60, die Ziellinie. Immerhin blieb auch er unter der Fünf-Stunden-Marke.

Klaus-Dieter Felmet hatte sich zum Ziel gesetzt auf jeden Fall zu finishen „Notfalls gehe ich“. Seine Vorbereitung verlief alles andere als optimal. Gesundheitliche Probleme warfen ihn in der Vorbereitung weit zurück. Nach 5:26:13 Stunden hatte er zum 19. Mal in Folge den Münster Marathon und seinen 30. Marathon insgesamt erfolgreich bewältigt. Seine Zwischenzeit an der Halbmarathonmarke betrug 2:24:59 Stunden. Auf dem zweiten Abschnitt machte sich der Trainingsrückstand deutlich bemerkbar. In der Ergebnisliste wird er als 1185. der Gesamtwertung der Männer und als 98. der AK M 55 geführt.

Für Klaus-Dieter Felmet, Karl Heisterkamp, Thomas Müllmann und Helmut Thünemann steht schon jetzt fest, dass sie am 11. September 2022 zum 20. Mal an den Start gehen werden.