Seit 1997 wird in Enschede jährlich am zweiten Sonntag im September der so genannte „Singelloop“ durchgeführt. Der Lauf führte um den kompletten Stadtring Enschedes. Die Läufer konnten zwischen einer Runde (5 englische Meilen / 8 Kilometer) bzw. zwei Runden (10 englische Meilen / 16 KM) wählen. In den letzten Jahren hat sich der Singelloop zu einer der größten und schönsten Laufveranstaltungen im Osten der Niederlande entwickelt. Die Strecke führte entlang der zehn Grachten von Enschede und vorbei an mehreren ikonischen und beeindruckenden Gebäuden wie der Oude Ambachtsschool (Alte Handelsschule), dem Rijksmuseum Twenthe und dem Stadtteil Pathmos. Sie führte auch durch wunderschöne Stadtparks wie den Van Heekpark und den Blijdensteinpark. Start und Ziel befanden sich im Volkspark von Enschede. Dort wurden auch zahlreiche Angebote für die nichtlaufenden Besucher bereitgestellt, so dass sich der Lauf als ein richtiges Volksfest entpuppte. Nicht nur die vielen Fans entlang der Strecke sorgten für ausgelassene Stimmung. Auch die DJs, Steelbands, Marching Bands und Trommler, sorgten mit tollen Beats für Partystimmung. Das war nicht nur ein Laufrennen, das war Party in Laufschuhen.

Hendrik Brock, Alexandra Büker und Felicia Meiners gingen über 10 englische Meilen (16 Kilometer) an den Start. Hendrik Brock lief nach 1:30:11 Stunden als 547. von 699 Finishern ins Ziel. Alexandra Büker folgte nach 1:31:49 Stunden als 100. von 249 Frauen. Nach 1:54:33 Stunden finishte Felicia Meiners als 239. der Gesamtwertung der Frauen.

Eine Runde und damit acht Kilometer wählten Mathias Debski und Hannah Arlom. Für Hannah war es die letzte schnelle Einheit vor dem Münster Marathon. In einem starken Feld mit Profis wie die Olympiateilnehmerin im Triathlon, Rachel Klamer. Insgesamt beteiligten sich ca. 4300 Teilnehmer, davon 1600 Frauen an diesem Lauf. Hannah lief als fünfte der Gesamtwertung der Frauen nach 30:33 Minuten über die Ziellinie. Ihr selbst gestecktes Ziel, unter 30 Minuten zu bleiben, verfehlte sie knapp. Nach dem Start wurde gleich ein unglaublich hohes Tempo gelaufen. Hannah lag zunächst an sechster Position, konnte dann aber nach 4 KM noch eine Konkurrentin überholen. Für Hannah war es ein hartes Rennen mit Bestzeiten über 5 KM und 5 Meilen. Daher war sie super zufrieden. Mathias Debski absolvierte die acht Kilometer in 1:05:02 Stunden.